Darum RAW

Darum RAW

In der Welt der Fotografie gibt es so einige Schlachten. Die einen schwören auf Nikon, die anderen geben alles für ihre Canon. Die einen schwören auf ihre zwanzig Objektive mit Festbrennweite, die anderen haben zwei Zoomobjektive.

Einer dieser Kämpfe handelt um das Speicherformat der digitalen Fotografie. Einige schwören auf RAW, andere sagen was für eine Platzverschwendung und sind mit Jpeg zufrieden. Meine Wenigkeit hat sich nach einiger Zeit für RAW entschieden. Ein RAW Bild ist in der Regel meist vier bis fünf mal so groß, wie selbes Motiv als Jpeg.

Oben seht ihr die bearbeitete Version, unten das unberührte Original. Als Jpeg wäre das Feld vermutlich noch weiter abgesoffen.

Für mich ist dies kein Argument. Zum einen bin ich dazu übergegangen weniger (aber bessere) Bilder zu machen - Dies hat den faulen Vorteil, dass weniger zum Sortieren und Bearbeiten vorhanden ist. Ebenso achte ich somit bei jedem Bild stärker auf Komposition und Details. - Zum anderen habe ich mehr Spielraum bei der Bearbeitung, da die kompletten Daten eines Bildes zur Verfügung stehen. Ein Jpeg beschneidet nicht nur ein Bilder, sondern es legt auch den Weißabgleich fest.

Am Ende landen nur wenige Bilder pro Album auf der Festplatte, diese dann als 100 prozentige Jpegs. Also 10-20 liebevolle Aufnahmen, versus 100 doppelte. 

 

A Student from Karlsruhe, living in Osnabrück right now. 25 Years old and eager to take pictures and learn with each.