Live Photos
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Bei ihrer Vorstellung hielt ich Apples "Live Photos" für unnötigen Schnickschnack. Dann versuchte ich mal dieses neue Feature bei einem Geburtstag, also der klassische und von Apple gut promotete Fall. Plötzlich hatte dieser unnötige Schnickschnack einen immerhin einen Anwendungsbereich. Aber: Nur einen sehr Kleinen und außerdem verbraucht das ja sonst nur unnötigen Speicher.

Es folgte ein Besuch mit Kindern und siehe da, die Bilder sind bewegt noch viel Süßer. Bloß leider hat man bei Kindern kaum Reaktionszeit um die Funktion zu aktivieren und so blieb das „unnötige“ Feature an.

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Es gibt noch eine weitere nützliche Funktion (dachte ich) und zwar kann man mit Hilfe von Apps die einzelnen Bilder eines Live Photos anschauen und diese auch exportieren. Das könnte ganz nützlich sein, wenn man etwas zu spät/zu früh auf den Auslöser gedrückt hat, oder bei Bildern mit langer Belichtungszeit. Da lassen sich dann die Verschwommenen rausfiltern und zusätzlich kann durch Photoshop die Qualität gesteigert werden. Auf die Idee kam ich durch einen netten, gehypten Beitrag eines Google Mitarbeiters (Link). Der hat mit seinem Google Pixel (und einem Stativ und viel Zeit) wirklich erstaunlich gute Nachtbilder produzieren können.

Apple Live Photo - stacking - Uni Osnabrück Nacht Campus Schloss Stadt Photoshop 1
Apple Live Photo - stacking - Uni Osnabrück Nacht Campus Schloss Stadt Photoshop 2

Die Funktion nennt sich „Image Stacking“ und dafür muss man lediglich die Bilder als Ebenen importieren, automatisch ausrichten lassen, zu einem Smart Objekt konvertieren und dann mit dem Median stapeln lassen. Ich habe das in ein paar Minuten mit der Anleitung von Lonely Speck auf YouTube gemacht.
Doch leider musste ich bei meinem kleinen Stacking Experiment erfahren, dass die Auflösung weit weniger als gerade-noch-gut-genug ist. Ich werde also mal auf 4k Filmen umsteigen, beziehungsweise die Serienfunktion mehr nutzen. Für die Nachtaufnahmen allerdings ist beides nicht die richtige Lösung, da ja das ISO-rauschen in beiden Fällen sehr hoch bleibt.

Ach ja, jetzt habe ich massig „normale“ Bilder, bei denen man bei Draufdrücken das Handy zu mir hin- oder von mir wegbewegen sieht. Zum Glück geht dieser Schnickschnack nur los, wenn man ihn mit Force Touch aktiviert – nicht so wie hier! #dankeapple *.

Apple hat vor kurzem eine Möglichkeit vorgestellt, wie man mit viel Code Live Photos einbinden kann, was mir zur Zeit noch zu komplex ist. Daher bleibt nur die Wahl zwischen unbewegtem, aber hochauflösendem Original Bild, oder einem kleinen gif/video in Dauerschleife.

A Student from Karlsruhe, living in Osnabrück right now. 25 Years old and eager to take pictures and learn with each.