Heute geht es mal um etwas, dass ich gerne hätte. Warum schreibe ich darüber? Nun, die Überlegung spukt in meinem Hirn herum und blockiert mich. Daher schreibe ich das jetzt ganz einfach runter und dann ist der Fall abgeschlossen. Es geht um eine NAS, also einen Netzwerkspeicher. Ein weiteres technisches Gerät im Haushalt mit der Illusion andere technische Geräte zu ersetzen - außerdem kann eine NAS ganz ganz viel Neues. Klingt komisch, aber kommen wir zu meinem Anwendungsfall:

Ich habe einige Festplatten am Laufen um als Speicher oder als Backup zu dienen und ich streame über Netflix, Amazon (Amazon Affiliate-Link*), Spotify, YouTube oder Podcast meine Medien. Das bedeutet also, dass für mein Nutzerszenario ein großer Pluspunkt einer NAS wegfällt, da die NAS nur für die reine Datenverwaltung eingesetzt werden würde. Eine Angst, dass das Internet ausfällt und ich dann keine Ablenkung mehr habe gibt es auch nicht, weil a) das Internet in den 8 Monaten noch nie ausgefallen ist, b) Ich aus der Haustüre raus kann, oder c) es Schlafenszeit ist und nicht Netflix-suchten-Zeit. Okay, jetzt mal Tacheles.

Was ich also will, ist ein externer Speicher, um weniger auf meinem Schreibtisch stehen zu haben und um für zwei Geräte Speicher zur Verfügung stellen zu können. Außerdem sollte das Ding TimeMachine "sprechen" können, den Windows Dateiversionsverlauf beherbergen, als meine Externe und meine verschlüsselte Externe dienen. Also neben den nötigen Protokollen für die Anbindung und die Verwaltung der Platten (RAID und Verschlüsselung), ist noch eine vernünftige Datenrate relevant. Und einen großen Teil der Daten auf eine Externe spiegeln. Und cool wäre es, wenn die ganzen Daten aus den Clouddiensten auch auf das NAS gespiegelt werden würden ...

Kommen wir wieder zur Realität zurück. Schaut man sich den Markt an, gibt es zwei (drei) Varianten:
1. Der Kauf eines NAS Gehäuse (Amazon Affiliate-Link*) (190€) und dazu Platten (Amazon Affiliate-Link*) (je 125€), was in etwa so 450€ entspricht. Das heißt Garantie, dass es funktioniert, viel mehr Funktionen, als ich brauche, höhere Stromlast und teuer.
2. Der Kauf eines Arduino Boards (ODRID-XU4 - 90€), Netzteil, Lüfter, Festplatten, USB-Hub, SD-Karte, Software einrichten ... Also in etwa 350€, eine unsichere Software, geringe Stromlast und Frickellösung - Aber: Basteln!
(3.) Einen x86 PC selber zusammenstellen: Informieren, informieren (Zeit), Kaufen, Basteln, Experimentieren, Software installieren, experimentieren und nie 100 prozentige Ausfallsicherheit haben, weil ich kein Experte bin (noch nicht?)

Nun, was werde ich machen? Nichts, da ich aktuell nicht das nötige Kleingeld habe. Würde ich das trotzdem gerne versuchen (und Basteln)? Ja, sehr gerne! Und das Problem ist, dass jedes Mal, wenn meine Speicherkapazitäten wieder bedenklich nahe an ihre Grenzen kommen, ich wieder mit dem Gedanken spiele. Andererseits wären 300€ auch super in einen neuen Kamerabody investiert ... Oder Urlaub, oder Hackintosh (nicht noch ein Gedankenprojekt!?) oder ...

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