Himmel und Erde

letztens auf Besuch in Cuxhaven zeigte sich der Herbst von seiner schönen Seite: Es war ein schöner Sonntag mit angenehmen, milden Temperaturen. Der Nebel vom Morgen hatte sich nicht ganz verzogen, gleichzeitig schien die Sonne und im Himmel waren kaum Wolken. Diese Kombination macht es einem nicht leicht eingefangen zu werden und so musste ich zu Hause feststellen, dass die Bilder weit weniger von dem Transportieren, als ich hoffte. Dafür kam mir der Gedanke eine Serie zu machen. Also suchte ich aus den letzten Jahren Bilder aus, die genau zu dem Thema passen:

Es geht um Bilder, in denen Himmel und Erde verschwimmen (Im Nachhinein fällt mir auf, dass das Wort „Horizont“ eigentlich ebenfalls erwähnt werden sollte – nunja). Den Anfang machte das Bild aus diesem Herbst in Cuxhaven, aber ähnliches hatte ich schon im Herbst letztens Jahres fotografiert. Da allerdings auf der Elbe. Dieses Wetter ist nicht nur auf den Herbst beschränkt. Auch im Sommer durfte ich in Portugal ähnliches sehen, hier hatte allerdings der Wind einen großen Einfluss.

Eine andere Art: Licht. In den folgenden beiden Bildern hatte das Wasser tolle Reflexionen zu bieten. Dank dem passenden, ruhigen Wetter. Während das erste ebenfalls im Sommer dieses Jahres entstand, ist das Bild darunter ein Altbekannter: Osnabrück, im Mai 2014. Wäre im Ersten das Land im rechten drittel nicht da, würde alleine durch die Farben Himmel und Erde verschwimmen. Im unteren wird die Transformation durch die „Macken“ verhindert. Dennoch passt in meinen Augen das Bild wunderbar zum Thema.

Als finales Bild mit Wasser kommt hier mein Klassiker. Alleine durch Licht und Farbe verschwimmen hier Himmel und Erde. Im Übrigen wirkt dieses Bild unterschiedlich je nach gewähltem Mediums. An der Wand hängend ist es schwierig den Frachter zu sehen.

Auf dem Land wird es schwieriger mit Licht den Horizont verschwinden zu lassen, hier muss der Nebel herhalten. die ersten beiden Bilder entstanden im Herbst 2014 einmal in Osnabrück und einmal in Hamburg. Ich denke gerade letzteres ist eher ein Bild für jene, denen die Szene bekannter vorkommt.

Die beiden folgenden Bilder entstanden 2013. Einmal mit Blick auf das Pfinztal im Herbst und einmal Ende Dezember auf dem alten Flugplatz.

Das letzte Bild ist die typische Ausnahme. Würde das Bild erst ab den unteren Wolken anfangen, so wären der Effekt da. Dann allerdings wären die Paragleiter weg, welche ich aber unbedingt behalten wollte. Nun, die Natur schreibt dem Fotograf noch immer ihre Szenen vor. Es entstand übrigens im Sommer 2013 in der Schweiz.

A Student from Karlsruhe, living in Osnabrück right now. 25 Years old and eager to take pictures and learn with each.